Knochenmarkspende und Blutspende – Ihre Hilfe ist gefragt!

haben Sie schon gewusst.....

Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 12.000 Menschen an Leukämie oder anderen bösartigen Blut­krankheiten.

Einige der Erkrankten können durch Medikamente geheilt werden, aber häufig kann nur eine Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Blutstammzelltransplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung.

Bei einer Blutstammzelltransplantation werden die Blutstammzellen von einem gesunden Spender auf einen erkrankten Menschen übertragen. Entscheidende Voraussetzung für eine solche Transplantation ist die möglichst genaue Übereinstimmung der sogenannten Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger.

Teilweise ist die Chance, einen passenden Spender zu finden, sogar geringer als beim Lotto den Jack Pott zu knacken. Jeder registrierte Spender erhöht die Chance, für einen Erkrankten einen passenden Spender zu finden.

Sollte man wirklich einmal als Spender ausgewählt werden, gibt es zwei Möglichkeiten, die Blutstammzellen zu gewinnen: die derzeitige Standardmethode ist die Separation aus dem Blutkreislauf (80 % der Fälle). Dies ist vergleichbar mit einer Plasmaspende oder Zytapherese. Deutlich seltener werden die Stammzellen aus dem Knochenmark gewonnen. Drei Monate nach einer Stammzellspende kann man in der Regel wieder Blut spenden. Die endgültige Entscheidung hierüber liegt beim Arzt des Blutspendedienstes.

Alle Personen zwischen 18 und 55 Jahren, die in guter körperlicher Verfassung sind, können Stammzellspender werden.

Es ist ganz einfach zu helfen: ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen genügt! Aus diesem Wattestäbchen werden dann Ihre Gewebemerkmale typisiert und Sie können als potentieller Stammzellspender in das Knochenmarkspenderregister aufgenommen werden.


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